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Was ist „Einrenken“?

Der Osteopath praktiziert gar kein „Einrenken“ im eigentlichen Sinne. Dies ist auch nur möglich, wenn sich ein Gelenkpartner außerhalb des Gelenks befinden würde (wie bei einer ausgekugelten Schulter). In der Osteopathie spricht man eher von „manipulieren“.



Bei der Manipulation stellt der Osteopath das Gelenk bis zu seiner sogenannten pathologischen Barriere ein. Durch einen kleinen manuellen Impuls geht er dann etwas weiter als diese Barriere, wodurch die Blockade aufgelöst wird. Wenn die Manipulation korrekt ausgeführt wird, ist sie durch das erzielte „Knacken“ vielleicht beeindruckend, jedoch in keinster Weise schädigend für das Gelenk. Das „Krachen“, das bei einer Manipulation entsteht, stammt übrigens nich vom Knochen selbst, sondern wird durch den Unterdruck erzeugt, der bei der Lösung der Blockade im Gelenk entsteht.